Bangkok – Unser Tor nach Asien

Der erste Stopp unserer Weltreise war, wie bei vielen Weltreisenden Bangkok.

Über Bangkok sagt man, dass man die Stadt liebt oder hasst.

Eins kann ich vorweg nehmen: das trifft bei uns nicht zu.

 

In diesem Post berichten wir über einige Highlights und wie wir sie erlebt haben.



 

Die Anreise:


Im A380 der Thai Airways sind wir in 10 Stunden bequem und nonstop von Frankfurt nach Bangkok geflogen. Der Flug war sehr angenehm mit gutem Service.

Vom Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok ging es direkt mit dem Taxi zu unserem Hotel (Mode Sathorn), das im Stadtgebiet Sathorn lag.

Die Fahrt mit dem Taxi in die Stadt kostet immer 500 Baht, das ca. 13 € / 14 CHF entspricht und der bequemste Weg ist vom Flughafen mit viel Gepäck weg zu kommen.

Taxis warten (wie fast überall) ausserhalb des Terminals und werden einem zugewiesen.

Alles sehr unkompliziert.

Die günstigere Alternative ist den BTS (Skytrain) in die Stadt zu nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Grundsätzlich ist Taxifahren in Bangkok sehr billig. Wichtig ist bei Fahrtbeginn darauf zu bestehen, dass der Fahrer den Meter anmacht und nicht ein überteuerter Pauschalbetrag verlangt wird (ausser am Flughafen wo der Preis fix ist). Wenn der Fahrer sich weigert mit Meter zu fahren, sollte man umgehend aussteigen und sich ein neues Taxi suchen. Ansonsten wir man mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit «übers Ohr gehauen».

 

 

 


Wat Pho

Direkt nach dem Check-In und einem stärkenden Frühstück bzw. fast schon Mittagessen haben wir eine der Hauptsehenswürdigkeiten besichtigt.

 

Der Wat Pho mit dem liegenden Buddha ist wie der Grand Palace und der Wat Arun am schönsten mit dem Boot zu erreichen.

 

Da das Mode Sathorn Hotel eine super Lage hat, mit der BTS (Skytrain) Station direkt vor der Türe und dem nächsten Bootsanleger ca. 15 Minuten zu Fuss entfernt, haben wir uns für den kurzen Fussmarsch entschieden. Trotz ungläubigen Blicken der Hotelangestellten freuten wir uns darauf zum Wasser zu schlendern. Jetzt wissen wir, warum sie geschmunzelt haben. Die Abgase und die Gerüche, die auf einen einwirken, waren extrem. Keine gute Kombination mit einem flauen Magen vom Jet-lag.
 

Die 15-minütige Schifffahrt über den Chao Phraya River war anschliessend sehr schön und hat den Fussmarsch entschädigt. Sie führt vorbei am Wat Arun, der derzeit wegen Renovierungsarbeiten eingerüstet ist und bietet einen super Ausblick auf die Stadt.

Vom Bootsanleger aus ist es nur ein kurzer Fussweg zum Wat Pho (immer den Menschenmassen nach…)
Der Eintritt von 100 Baht pro Person (ca. 2,60 € / 2,80 CHF) für den wirklich sehenswerten und beeindruckenden Tempel, ist für europäische Verhältnisse absolut im Rahmen.

Die schöne Tempelanlage lädt zum Verweilen und Fotografieren ein, wobei das Highlight der komplett vergoldete, liegende Buddha mit einer Länge von 46 Metern ist. Wow!
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weekend Market

 

Nachdem wir unseren Jet-lag ausgeschlafen und im Hotel lecker gefrühstückt haben, sind wir zum Chatuchak weekend market gefahren, welcher der grösste Markt Thailands ist.

Chatuchak liegt etwas ausserhalb des Zentrums und ist einfach mit dem BTS (Skytrain) in ca. 30 Minuten zu erreichen. Für den BTS ist es immer ratsam ein Halstuch mitzunehmen, da der Zug auf «Thai-Wohlfühltemperatur» (sehr kalt) herunter gekühlt wird und man sich leicht erkältet, wenn man gerade aus der Hitze von draussen kommt.

Der Markt eröffnet um 9 Uhr und wir waren mit 11.30 Uhr schon recht spät dran, da es mit der Zeit immer voller und voller geworden ist. Daher sollte man den Markt direkt morgens besuchen und mindestens einen halben Tag einplanen. Wir haben uns bis zum Nachmittag die Füsse platt gelaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um es kurz zu sagen: Es gibt nichts was es nicht gibt!
Für Markt-Fans (was wir eigentlich beide nicht wirklich sind) ein absolutes Paradies, aber auch für uns war es einfach überwältigend.

Über unzählige Stände verteilt, verwinkelt und versteckt gibt es Kleider, Schuhe, Schmuck, Gadgets, Tiere (leider sehr schlimm für uns anschauen), Stoffe, Essen, Souvenirs, Porzellan, Kunst, Möbel und etliches mehr zu kaufen.
Wenn man etwas gesehen hat, das gefällt, sollte man es unbedingt direkt kaufen. Die Wahrscheinlichkeit den Stand später wieder zu finden ist gering!

 

Handeln ist hier natürlich ein Muss.

An den vielen Essensständen mit leckeren Garküchen, kann man sich für sehr wenig Geld stärken und günstig Wasser kaufen, das bei der Hitze benötigt wird.
Unbedingt probieren sollte man das Kokoseis, das in einer halben Kokosnuss serviert wird. Yummy!

 

 

 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Skybar - Lebua at State Tower

 

Die Skybar des Lebua Hotels ist wahrscheinlich die bekannteste Skybar in Bangkok und zudem die höchste Bar der Welt. Ihre Popularität verdankt sie dem Film Hangover II, der teilweise dort gedreht wurde..
Am Samstagabend wollten natürlich viele Menschen mit uns in die Bar im 64. Stock.
Der Dresscode ist «Smart Casual» was so viel bedeutet wie keine Flip-Flops und keine Shorts. Wer nicht entsprechend angezogen ist, wird aussortiert.

 

Die Warteschlage war lang, aber nach ca. 20 Minuten konnten auch wir mit dem Aufzug auf das Dach des Lebua Hotels fahren. Oben angekommen wird man mit einer atemberaubenden Aussicht entschädigt. Selbst mit relativ starker Höhenangst war ich hin und weg. Ganz Bangkok liegt einem bei Nacht zu Füssen - einfach wunderschön.

Wir hatten einen leckeren Hangovertini (natürlich), um den Abend zu feiern. Die Cocktailpreise (ca. 17,00 € / 18,50 CHF für den Hangovertini) sind für thailändische Verhältnisse hoch, für europäische allerdings normal.

Auch wenn der Film Hangover II sicherlich zu dem Hype beigetragen hat, ist die Bar ein MUSS für jeden Bangkok-Besucher!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Skybar Above Eleven

 

Bangkok hat unzählige, beeindruckende Skybars.
Für unseren letzten Abend in Bangkok haben wir uns die Skybar Above Eleven ausgesucht.
Die Bar befindet sich im 33. Stock (für mich mit Höhenangst eine deutlich komfortablere Höhe) im Stadtteil Sukhumvit.
Auch hier ist die Aussicht unglaublich schön, da man mitten im Lichtermeer der Hochhäuser ist. Durch den Lounge-Charakter und weitaus weniger Menschen geht es deutlich entspannter zu als im Lebua at State Tower.

Das Sushi ist sehr zu empfehlen! Wohl eines der besten, das wir bisher gegessen haben und mit der Aussicht schmeckt es doppelt gut.

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Khao San Road – Für uns Bangkoks Ballermann

 

Nach dem Abendessen mit phantastischer Aussicht sind wir mit dem Taxi quer durch die Stadt zur Khao San Road gefahren. DIE Party-Meile in Bangkok und Mekka für Backpacker.
Uns war schon im Voraus klar, dass es wahrscheinlich nicht ganz unseren Geschmack trifft, da man die Strasse aber gesehen haben sollte, wollten wir es uns es auch nicht entgehen lassen.

 

Unsere Vorstellung wurde übertroffen!
Am Ballermann auf Mallorca geht es wahrscheinlich gesitteter zu!
Extrem laute Musik aus allen Bars (wenn sie wenigstens die gleiche spielen würden…), Menschenmassen, die sich durch die Strasse schieben, sehr aufdringliche Händler und Angestellte der Bars, «leichte Mädchen» (wie es ein Italiener, den wir auf der Reise kennen gelernt haben ausgedrückt hat) aber auch «leichte» Männer und Ladyboys. Die Strasse wirkt wie nur für Touristen gemacht. Essensstände, an denen man Fotos mit gerösteten Insekten am Spiess machen kann, haben wir auf den restlichen Märkten bisher nicht gesehen. Einheimische würden ihre Freizeit hier wohl kaum verbringen.
Kurz gesagt: Wir sind auf der einen Seite der Strasse ausgestiegen, durchgelaufen und auf der anderen Seite wieder in ein Taxi eingestiegen.

Fazit: Die Khao San Road trifft überhaupt nicht unseren Geschmack, kann aber sicherlich auch Spass bereiten.
Unserer Meinung nach hat Bangkok viel schönere Flecken, als die Khao San Road und auch bessere und seriösere Orte um Party zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ladyboys:


Thailands berühmte Ladyboys sind teilweise bildhübsch und auf den ersten Blick kaum von Frauen zu unterscheiden. Man sieht sie grundsätzlich in der ganzen Stadt, am meisten natürlich im Rotlichtviertel und in der Nähe der Kao San Road. Sie verkaufen sich und sind entsprechend aufreizend gekleidet bzw. besser gesagt kaum angezogen.
Meiner Meinung nach sehr schade, denn mit dem Aussehen könnten sie ihr Geld wohl auch anders verdienen.

 


Fazit:

 

Wir waren für 3 Nächte in Bangkok. Rückblickend gesehen, wäre eine zusätzliche Nacht ideal gewesen, um in Ruhe noch mehr anschauen zu können.
Wir haben uns (noch) nicht in die Stadt verliebt, würden aber definitiv wieder her kommen.

 

Bangkok ist laut und schmutzig, die Luft ist voller Abgase und Gerüche der Garküchen, es ist überfüllt mit Menschen und teilweise einfach überwältigend wie anders hier alles ist.

Wahrscheinlich ist es genau das, was Bangkok seinen Charme verleiht und zu einer coolen und beeindruckenden Metropole macht.