Nach Bali war Cairns unser erster Stopp in Australien.
Für die meisten Backpacker, die die Ostküste entlang fahren, ist Cairns der Start- oder Endpunkt ihrer Reise.

Cairns Airport ist überschaulich und nur ca. 15 Minuten Autofahrt von der Stadt entfernt.
Viele Hostels bieten einen kostenlosen Busshuttle an. Damit sind wir ganz easy zu unserem Hostel gekommen.

Das Caravella Hostel liegt zentral an der Esplanade (Promenade). Zu Fuss sind es ca. 15 Minuten ins Zentrum mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, aber bei 34 °C macht Laufen einfach keinen Spass.

Cairns hat einen gewissen Kleinstadt-Charme. Es ist zwar offensichtlich sehr touristisch, aber strahlt auch den typisch australischen "easy going" Charakter aus, auf den wir uns sehr gefreut haben.
Die Menschen sind sehr lässig und freundlich, teilweise für Deutsche / Schweizer etwas zu lässig.
Das kommt bestimmt von der vielen Sonne und dem tollen Meer.

Es gibt unzählige Veranstalter, die Touren zum Great Barrier Reef anbieten. Das Outer Reef ist von Cairns aus am schnellsten zu erreichen.
Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Irgendwie bieten alle doch das gleiche an. Ausschlaggebend ist hier meistens die Verfügbarkeit - die Touren sind sehr gut gebucht.

Von Cairns aus kann man einige Ausflüge mit dem Auto unternehmen.
Der Daintree National Park und Cape Tribulation gehören zu den schönsten Ausflugszielen die in kurzer Zeit mit dem Auto zu erreichen sind.
Wir sind mit unserem Jucy Camper, den wir am zweiten Tag in Cairns übernommen haben, für einen Tagesausflug zum Cape Tribulation und in den Daintree Nationalpark gefahren.

 

Der Daintree Nationalpark beginnt am Daintree River, den man mit einer kleinen Fähre überquert und in dem es den Schildern nach vor Krokodilen wimmelt. Wir haben leider keine gesehen.

Die Strecke nach Cape Trib (ca. 3 Std. von Cairns) ist sehr schön zu fahren und geht sowohl kreuz und quer durch den Regenwald (Daintree Nationalpark) als auch direkt an der Küste entlang mit super Blick auf das Meer.
Am Cape Tribulation endet die asphaltierte Strasse und man darf nur noch mit einem Allrad-Fahrzeug weiter fahren.

Cape Trib ist absolut sehenswert. Der Strand ist kilometerlang und der Regenwald wächst buchstäblich bis ins Meer. Der Slogan von Cape Trip „Wo der Regenwald das Riff berührt“ ist absolut passend!

Cairns selber gibt es einige Flecken, die zum Verweilen einladen.
Da Cairns keinen richtigen Badestrand hat (man kann im Sommer wegen den Quallen ohnehin nicht im Meer baden) gibt es eine öffentliche, kostenlose Salzwasserlagune mit Blick auf das Meer.

Die Esplanade (Promenade) ist einige Kilometer lang und super für einen Spaziergang am Abend, wenn es etwas abkühlt und die Sonne nicht mehr so brennt.

Es gibt viele Bars, Pubs und Restaurants, in denen man schön draussen sitzen kann.
Kombiniert mit dem grossen Angebot an Aktivitäten und Ausflügen kann es einem in Cairns garantiert nicht langweilig werden.

Fazit:

Cairns war unser erster Stopp in Australien und unser Startpunkt um den roten Kontinent zu erkunden. Für uns war es der perfekte Ort um in Australien anzukommen. Nicht zu gross, nicht zu stressig und um die ersten Fahrten im Linksverkehr zu unternehmen, ist Cairns ideal.

Da es nach Cairns nur wenige internationale Direktflüge gibt, starten die meisten ihre Reise im Süden und fahren anschließend in den Norden mit Cairns als Endstation.
Für uns war es super genau anders herum zu fahren und würden es auch jedem, der zuvor einen Stopp in Asien macht, empfehlen. Auf diese Weise (Nord nach Süd, mit Fahrt auf der linken Strassenseite) fährt man auf der Meerseite und kann ab und zu einen tollen Ausblick geniessen.