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Kultur: Eine Chronik über das SchLeZ


Das Schwulen- und Lesbenzentrum in Basel

Während gut sechs Jahren, von 1991 bis 1997, gab es in Basel ein Schwulen- und Lesbenzentrum (SchLeZ). Seine bewegte Geschichte von der Idee bis zum Scheitern kann nun in einer reich dokumentierten Chronik von Thomas Huber, der damals selber im Zentrum aktiv war, nachverfolgt werden; diese ist eine sehr schätzenswerte Fortsetzung des Buchs „Männergeschichten“ von 1988.

Das SchLeZ wurde gute fünf Jahre selbstverwaltet geführt, dann nach einer Pause noch ein halbes Jahr von den Organisationen Homosexuelle Arbeitsgruppen Basel (HABS) und Isola-Club. Für das Ende waren die veränderten Ausgeh-Gewohnheiten der gay-community verantwortlich; die Anziehungskraft klassischer fester Lokale nahm ab gegenüber grossen Events.

Entstanden war das SchLeZ als Spätfolge der Ausstellung „Männergeschichten“ von 1988, deren gut besuchtes Café den Wunsch nach einer Begegnungsstätte aufkommen liess. Nach langer Lokalsuche und Auseinandersetzungen um die nötigen Bewilligungen konnte das Zentrum am 19. Januar 1991 im unteren Kleinbasel eröffnet werden. Thomas Huber hat mit Hilfe aller verfügbaren Dokumente eine präzise Chronik verfasst, die von der Lokalsuche über die Veranstaltungen bis zum Verhältnis von Schwulen und Lesben alle denkbaren Themen behandelt.

Thomas Huber Das Schwulen- und Lesbenzentrum in Basel Arcados Verlag Basel

Broschüre A4, 100 Seiten in Farbe, 38 Fotografien, 3 Fotocollagen, 40 Faksimile von Dokumenten.

Fr. 29.— ISBN 978-3-85522-010-6


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