Warmer Mai 2015

23 Mar 2015

Kultur Schwullesbische Kultur in Zürich und darüber hinaus - das Programm steht fest

 

Auch in diesem Jahr wird der Wonnemonat Mai wieder „warm“. Und damit ist nicht die Frühlingssonne gemeint, sondern der „Warme Mai“, welcher sich seit 15 Jahren der schwullesbischen Kultur verschreibt. Das diesjährige Programm ist bunt und vielfältig und wird von der HAZ präsentiert.

 

Kulturbeflissene Schwule und Lesben haben vor 15 Jahren festgestellt, dass homosexuelle Themen in Zürichs Kulturszene eher spärlich vertreten waren. Zusammen mit den damaligen EuroGames wurde deshalb der „Warme Mai“ ins Leben gerufen. Denn: Die ständige Übersetzung der Gefühle innerhalb von Kunst und Kultur machte müde. Der „Warme Mai“ sorgte seither für ein Gleichgewicht.

 

Heute ist schwullesbische Kultur glücklicherweise sehr viel öfter vertreten als früher. Mit Pink Apple, dem schwullesbischen Film-Festival, wird jeden Mai das Gay-Cinema gewürdigt, zeitgleich stehen die Zürcher-Bühnen den Lichtspielhäusern in Nichts nach und präsentieren, in Zusammenarbeit mit den Homosexuellen Arbeitsgruppen (HAZ), ein buntes Programm.

 

Dieser Spielplan wird unter dem Titel „Warmen Mai“ dem interessierten Publikum präsentiert. So bleibt glücklicherweise eine liebgewonnene Institution bestehen. Aus dem „Warmen Mai“ wurde der „Angewärmte Mai“, welcher nun wiederum als „Warmer Mai“ für Furore sorgt. Kunst und Kultur, ganz im Sinne von Schwule und Lesben, sind auch heute noch gefragt.

 

Ein buntes Programm

 

Das bunte Programm bietet für jeden kulturellen Geschmack eine spannende Produktion. Egal ob Komödie, Musical, Drama, Liederabend oder Lesungen – alles ist dabei. Natürlich wird auch die Schirmherrin des „Warmen Mai“, Kamilla von Arx, wieder mit von der Partie sein. Im Keller 62 präsentiert die, nach eigenen Angaben „gestrandete Deutsche Schriftstellerin“, einen „queeren Literaturclub“ (26. Mai).

 

Weitere Höhepunkte sind "Ich, Mutter und..." - ein nicht unheiterer Beziehungdrama in drei Akten von Michi Rüegg und mit Samuel C. Zinsli und Thierry Schnyder (20. bis 23. Mai). Oder "Queervision of Eurovision", eine Podiumsdiskussion über die Rolle von Musik im Kampf um LGBTI-Rechte; mit Live-Übertragung des Contests im Cabaret Voltaire.

 

Alle Informationen und Daten unter: www.warmermai.ch

 

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