Eine "genderverseuchte" Zeit

30 Jun 2015

Prominent Andreas Gabalier über die Homosexualität

 

Was ist bloss mit dem selbsternannten Volksrocker los? Droht er ganz wie sein Alter-Ego „Mountain Man“ völlig abzuheben? Die Luft wird jedenfalls dünn für den 30-Jährigen.

 

Mehrmals fiel Andreas Gabalier mit nicht gerade homophoben, aber doch ziemlich ätzenden Äusserungen gegenüber Schwulen und Lesben auf. Beispielsweise gab er bekannt, dass er sich als Heterosexueller diskriminiert fühle: „Man hat's nicht leicht auf dieser Welt, wenn man als Manderl noch auf ein Weiberl steht.“ Ein eher unbedachter Witz, der einen Shitstorm nach sich zog.

 

Dies dürfte den Schlagersänger ziemlich genervt haben, kein Wunder, holte er in der Zeitung „Die Welt“ zur Revanche aus. Er wolle, so seine Worte, nicht jeden Tag schmusende „Männlein“ in Zeitungen oder auf Plakaten sehen, denn dies löse „Abwehr, Überdruss und Antipathie“ bei Leuten aus, die eigentlich tolerant wären.

 

Andreas Gabalier muss es schliesslich wissen, hat er doch laut eigenen Angeben „viele schwule Freunde“, welche sogar ebenso denken.

 

Eine kleine Weisheit fügt er seinen Worten trotzdem an: „Sich mal rar machen, das wäre vielleicht nicht schlecht. Jeden Tag Gabalier will ja auch keiner sehen.“    

 

Wie nun Queer.de berichtete, hat sich Andreas Gabalier jüngst abermals zum Thema gemeldet. Im "Münchner Merkur" liess er verlauten, dass Homosexuelle ihre Sexualität "aus Respekt" vor Kindern nicht zu stark in die Öffentlichkeit tragen sollen. Zudem würde man derzeit in einer "genderverseuchten Zeit" leben.

 

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