Wie eine Diktatur Steuern von Asylbewerbern abzockt und Gays mit der Todesstrafe bedroht

21 May 2016

 

Derzeit kommen mehr Flüchtlinge als geplant von Eritrea. Besonders in Deutschland ist dies sträker spürbar als noch vor wenigen Wochen. Und in der Schweiz meldet "20 Minuten", dass täglich ca. 200 Eriträer um Asyl bitten.

 

Schuld an dem Exodus aus dem schmalen Land am Roten Meer ist die brutale Diktatur der ehemaligen Befreiungsarmee von Präsident Isaias Afwerki, die von der Massenauswanderung profitiert.

 

Die Eritreer verlassen das Land, doch danach helfen viele von ihnen, das Militärregime zu stabilisieren: Nicht nur, weil ein beträchtlicher Teil des Kapitals, wie in vielen anderen Entwicklungsländern, aus Überweisungen der Ausgewanderten an ihre Familien besteht, sondern auch, weil die Regierung des 5,2-Millionen-Einwohner-Staates eine sogenannte Aufbausteuer von zwei Prozent des Einkommens von den Ausgewanderten eintreibt. Das Schicksal "Flüchtling" wählt niemand freiweillig, "schwuler Flüchtling" wohl noch viel weniger. Aber gerade die LGBT-Community muss das Land verlassen, denn die entsprechenden Gesetzte sind streng. 3 Jahre ist die Mindesthaftstrafe für homosexuelle Handlungen, der Regefall beträgt 10 Jahre. Antidiskrimnierungsgesetze sind gänzlich unbekannt.

 

Entsprechende Bemühungen, diesen (und alle anderen) Misstände zu beheben, waren bisher erfolglos.

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