100 Menschen am queerfeministischen Nachtspaziergang in Bern

23 Apr 2017

 

Mehr als 100 Menschen haben sich am Freitagabend an einem "queerfeministischem Nachtspaziergang" durch Bern beteiligt. Mit der Kundgebung wollten sie auf die Anliegen von Feministinnen, Lesben, Transsexuellen, Intersexuellen, Schwulen und Bisexuellen aufmerksam machen.

 

"Wild, wütend und selbstbestimmt" wollten sie durch die Innenstadt ziehen. So stand es in einem Aufruf, der im Internet und auf Flyern vor Ort verbreitet wurde.

"Wir wollen die Kleider tragen, die uns passen und gefallen, egal wie gross, trendy oder für welches Geschlecht sie gedacht sind", hiess es im Aufruf unter anderem. "Wir wollen selbst bestimmen, wann, wo, wie und von wem wir angefasst werden."

Die Kundgebung richtete sich gegen "patriarchale und andere Unterdrückungsmechanismen". Die Demonstrierenden solidarisierten sich mit allen emanzipatorischen Projekten und Kämpfen. "Erhebt euch und die Welt erlebt euch" stand auf einem Transparent am Ende des Umzugs.

 

Die Polizei begleitete die kleine Kundgebung mit einem ungewöhnlich grossen Aufgebot, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur sda feststellte. Zahlreiche Einsatzwagen folgten dem Umzug. Auf dem Netz der Stadtberner Verkehrsbetriebe Bernmobil kam es zu Verspätungen und unregelmässigen Abfahrtszeiten.

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