Kultur Tipp: Tanztheater «Biofiction» in Basel

27 Sep 2017

«Biofiction» ist eine Lovestory mit vielen Akteuren, eine seltsame Lichtung in der Wildnis, pulsierende Nahaufnahmen menschlicher und nicht menschlicher Assemblagen. Aus dem ernsthaften Spiel mit vibrant matter entstand ein choreografisches Gedicht, das sorgsam, hemmungslos und libidinös daherkommt. In «Biofiction» finden sich Reststücke der beiden ersten Werke der «THE BIOFICTION TRILOGY», «Show and Tell» und «After Life». Jen Rosenblit, Hahn Rowe und Simone Aughterlony stellen sich in der Performance «Biofiction» mit Holzwerkzeug, Seilen und elektronischer Musik gegen die üblichen Konventionen und generieren ein queeres Bewusstsein gegen normative Zuordnungen.

 

Die Neuorientierung und Reklassifizierung der Sinne generiert eine Landschaft, die sowohl gegenwärtig als auch utopisch ist. Wir sehen Stereo- und Prototypen, wir erkennen Verwechslungen und erfreuen uns an ihnen. Biofiction als Narration einer Sexualität, die es noch nicht gibt, sorgt für anhaltende Neugierde und schafft aus der choreografischen Arbeit eine anhaltende Praxis von Weltenbau. Simone Aughterlony ist eine freischaffende Künstlerin, sie lebt in Zürich und Berlin und arbeitet vorwiegend in den Bereichen Tanz und Performance. 2015 fand die Premiere «Uni * Form» am Zürcher Theaterspektakel in Koproduktion mit der Kaserne Basel statt und im Januar 2016 dann die Aufführung in der Reithalle.

 

Sonntag, 1. 10 in der Reithalle Basel. Beginn um 19.00 Uhr

 

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