Theater-Tipp: Midlife-Crisis in den Kammerspielen Seeb

29 Sep 2017

 

Das Theaterstück "4 nach 40" spielt in einem Lift. In einem luxuriösen Hightech-Lift in einem luxuriösen Hightech-Gebäude. Der Lift bleibt stecken. Die vier Fahrgäste – zwei Damen, zwei Herren – hatten es noch vor wenigen Minuten sehr eilig. Plötzlich haben sie viel Zeit. Denn eine beruhigende Computerstimme erklärt ihnen, dass Hilfe unterwegs sei, dass der Schaden behoben werde, dass aber alles ein bisschen länger dauern könnte. Wichtig sei es, nicht in Panik zu verfallen.

 

Zusammengeschweisst zu einer Zweckgemeinschaft lernen sich diese vier höchst unterschiedlichen Menschen kennen. Und sie haben etwas gemeinsam: Alle vier sind vierzig. Und alle vier beginnen plötzlich nachzudenken über das, was war, was hätte sein können und über das, was vielleicht kommt oder ausbleibt. Sie tun das gar nicht gern. Sie tun es deshalb, weil ihnen dieser Lift diese Auszeit im stressigen Spiel des Lebens praktisch aufzwingt.

 

 

So werden die Zuschauer Zeugen einer zwanghaft ablaufenden, höchst amüsanten Gruppenselbsttherapie mit ungewissem Ausgang.

 

Alle Infos gibt es hier

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