Das war die Pride 2018

19 Jun 2018

Rund 24'000 Menschen demonstrierten am Samstag den 16. Juni 2018 bei strahlendem Sonnenschein für die Ehe für alle. Konkret marschierten 19'000 Menschen beim Demonstrationsumzug mit. Weitere 5’000 Menschen verfolgten die Parade vom Strassenrand aus. Eine sehr erfreuliche Bilanz. Die Teilnehmerzahl am Umzug erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um sagenhafte 5’000 Personen. Das Zurich Pride Festival stiess auf grossen Anklang. So konnten bereits am Freitagabend 16'000 Besucher_innen auf dem Kasernenareal begrüsst werden. 

 

 

 

 


Die Eröffnungsreden wurden von Jessica Zuber (Operation Libero Bern), Anna Rosenwasser (Geschäftsführerin der Lesbenorganisation Schweiz (LOS) und Florian Vock (Vorstandsmitglied Pink Cross (Schweizer Dachverband der schwulen und bi Männer) gehalten. Darin wurde insbesondere die rückständige Politik in Sachen Eheöffnung in der Schweiz angeprangert. Fast alle westeuropäischen Länder haben die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zugelassen und die damit bestehende, rechtliche Diskriminierung abgeschafft, nur in der Schweiz hinkt man der rechtlichen Gleichstellung noch hinterher. Die Demonstrierenden verlangen von der Politik eine zügige und ganzheitliche Umsetzung der Eheöffnung. Insbesondere richtet sich dieser Appell an die Rechtskommission des Nationalrates, die das politische Geschäft „Ehe für alle“ am 5. Juli 2018 behandeln wird.


Farbenfroher und politischer Demonstrationsumzug 
Der Umzug setzte sich um 13.30 Uhr vom Helvetiaplatz in Richtung Bahnhofstrasse und Zürcher Innenstadt in Bewegung. Die 64 Wagen und Fussgruppen verschiedener Vereine, Organisationen und Institutionen aus der LGBTQ (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer)-Community präsentierten sich den zahlreichen Besucher_innen und forderten die rechtliche Gleichstellung bei der Ehe. Wir sind erfreut, dass die Teilnehmerzahl vom Vorjahr gesteigert werden konnte und 24’000 Menschen dem Demonstrationszug beiwohnten. Der farbige Demonstrationsumzug verlief wie gewohnt friedlich und trotz seiner Länge problemlos. Eine kleine Störaktion wurde von der Polizei schnell aufgelöst, womit die Sicherheit der friedlichen Teilnehmer_innen des bewilligten Demonstrationsumzugs jederzeit gewährleistet war. 

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