Wir sind auf Bali morgens um 9.00 Uhr angekommen.
Der Flughafen Ngurah Rai International in Denpasar ist überschaulich und angenehm entspannt.
Naja, zumindest bis man ein Taxi braucht.

Wir haben uns vorab über den Transfer nach Ubud informiert und haben uns für das Taxiunternehmen Blue Bird entschieden. Die Bewertungen im Internet sind sehr gut. Außerdem haben sie fixe Preise was einen davor bewahrt übers Ohr gehauen zu werden.

Ungeschickterweise haben wir beim Verlassen des Flughafens den normalen Ausgang genommen und sind direkt in die Arme der vielen «lauernden» Taxifahrer gelaufen.
Die Taxifahrer die draussen warten sind extrem aufdringlich, laufen einem nach, reissen einem beinahe den Koffer aus der Hand und sind nur schwer wieder los zu werden.
Trotz vorheriger Warnung von Freunden haben wir uns das nicht so extrem vorgestellt wie es war.

Das «echte» Blue Bird Taxiunternehmen inkl. Wartelounge (es gibt unzählige Taxiunternehmen die Blue Bird kopieren) findet man auf der rechten Seite des Terminals.

Mit unserem Fahrer ging es dann auch entspannt weiter nach Ubud.
Für die einstündige Fahrt haben wir 350.000 Indonesische Rupiah (ca. 25,00 CHF) bezahlt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Es ist gut die erste Nacht in Ubud vorzubuchen. Es gibt zwar unzählige Guesthouses, aber so erspart man sich das «Rumgerenne» mit Gepäck in brütender Hitze.
So wie es bei uns war...

Grundsätzlich ist es wirklich leicht in Ubud eine ordentliche Unterkunft zu einem sehr günstigen Preis zu finden, wenn man sich etwas durch die Strassen treiben lässt. Sobald man sich suchend umschaut wird einem ein Zimmer angeboten. «Room» und "Taxi" sind die Wörter, die man am häufigsten hört. Ein Cousin eines Freundes hat ganz sicher ein Guesthouse oder ein Taxi.

Wir haben für einen Bungalow mit Frühstück und Pool im Zentrum von Ubud pro Nacht 350.000 Rupiah (ca. 25.00 CHF) bezahlt.

Wichtig: Immer handeln!!
Da wir in der Nebensaison waren, haben wir sicher einen noch besseren Preis bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ubud ist ein Städtchen im Zentrum der Insel umgeben von Reisterrassen.
Bekannt vor allem durch das Buch und den Film «eat pray love».
Ein spiritueller und entspannter Ort wo Yoga, Meditation und gesundes und extrem leckeres Essen ganz oben auf der Liste stehen.
Weizengras-Shots sind der Renner und Haare kämmen ist optional!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 


 

Ubud strahlt eine extreme Ruhe und Gelassenheit aus, die einen sofort mitzieht! Man nimmt das Flair der Stadt regelrecht auf und das Leben ist gleich weniger hektisch.
Auch wenn sehr viele Touristen (trotz Nebensaison) in der Stadt waren, haben wir uns nie gestresst gefühlt.

Als Vegetarier oder Veganer muss Ubud das absolute Paradies sein. Die Auswahl an Veganen Restaurants ist riesig.
Aber natürlich kommen auch Fleischesser auf ihre Kosten.

Bali ist grundsätzlich bekannt für gutes und günstiges Essen.
Für 5 CHF kann man sich ein leckeres Abendessen mit Vorspeise (z.B. Samosas), Hauptgericht (z.B. Nasi Goreng) und Bintang (das leckere lokale Bier) gönnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 


Unsere Restaurant-Lieblinge:


 

Warung Sopa

Veggie-Restaurant. Etwas versteckt, daher günstigere Preise und nicht überlaufen.
Sehr gutes Nasi Campur, leckerer Iced Tea und schnelles Wifi.


 

Juce Ja Café

Tolles, halb offenes Café. Ideal um das Geschehen auf der Strasse zu beobachten. Super leckere Samosas und Guacamole sowie leckere Fruchtsäfte.


 

Cinta Grill

Schön gelegen an der Monkey Forest Road, die quer durch Ubud führt.
Neben lokalen Spezialitäten kann man auch internationale Gerichte zu guten Preisen dort essen. Sehr gute Internetverbindung, falls man z.B. einen Blogpost hochladen möchte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 


 


 


 

Im Zentrum Ubuds gibt es einen Mark auf dem man alle möglichen Souvenirs und Kleidung (Hosen, Kleider, T-Shirts, Sarongs usw....) kaufen kann.
Ganz wichtig: Handeln was das Zeug hält! Grundsätzlich setzen die Verkäufer einen Preis an, der viel zu hoch ist. Meisten bezahlt man ca. 1/3 des ursprünglichen Preises.

Man wird immer wie der wichtigste Kunde behandelt.
«cheap price for you», «more colour inside», «good price», «cheap, cheap» sind wichtiges Vokabular für die Standbesitzer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Die Menschen sind sehr freundlich und strahlen trotz ihres relativ einfachen Lebens viel Lebensfreude und Gelassenheit aus.

Auf Bali gibt es viele verschiedene Religionen. Daher ist immer irgendwo etwas zu feiern oder eine Zeremonie mit traditionellen Gewändern.
Ubud ist zum größten Teil hinduistisch. Überall werden traditionelle Opfergaben und Räucherstäbchen für die Götter in Verbindung mit einer kleinen Gebetszeremonie ausgebreitet. Man muss regelrecht aufpassen, dass man nicht darüber stolpert.
Jedes noch so kleine Haus hat einen Schrein und der Glaube wird sehr ernst genommen.



 

Fazit:

 

Ubud ist einmalig schön und entspannend. Das Flair der Stadt greift in kürzester Zeit auf einen über. Vielleicht sind es auch die vielen Räucherstäbchen, die einen einnebeln, die viel zu weiten Aladin-Hosen, das gute Essen oder die überall gegenwärtigen Tempel und Götter, die einen verzaubern.
Uns hat es total zugesagt und wir kommen definitiv irgendwann wieder.