Airlie Beach befindet sich ca. 7 Stunden südlich von Cairns und ist, ähnlich wie Cairns, sehr touristisch mit vielen Backpackern und Reisenden, die hier einen Stopp einlegen.
Eben genau wie wir.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Airlie, wie es die Einheimischen nennen, hat viele Restaurants, Bars und Shops. Ausserdem gibt es einen sehr schönen öffentlichen Pool. Durch die Nähe zum Great Barrier Reef und den Whitsundays, gibt es auch hier unzählige Touranbieter.
Wir wollten unbedingt einen Segeltörn zu den Whitsundays machen; Es ist eine der schönsten Arten zu den Whitsundays und dem Whitehaven Beach zu kommen -also haben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Touranbieter gemacht.
Unser Hauptkriterium war, dass die Tour in einer kleinen Gruppe stattfindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die meisten Anbieter haben grosse Segelkatamarane mit Gruppen von 150-200 Personen. Das ist uns definitiv zu unpersönlich und Massentourismus.

Wir haben uns für den Veranstalter "Providence V" entschieden. Die Providence ist ein Zweimaster-Segelschiff, das von einem australischen Veteran handgefertigt wurde und eine Miniaturversion des amerikanischen Segelschiffes „Blackfish“ ist.
Die Providence wurde ausserdem für den Hollywood-Film „Schiffbruch“ von 1992 verwendet.

 

Der Segeltörn zu den Whitsundays hat 150 Australische Dollar (ca. 115 CHF) gekostet und ging einen ganzen Tag. Es war eine wirklich tolle Erfahrung, die wir nur empfehlen können. Wir wurden morgens um 7:00 Uhr an unserem Campground „Seebreeze“ in Airlie abgeholt.
Das Team der Providence war grossartig! Der Skipper Grant ist ein super Zeitgenosse mit trockenem Seefahrer-Humor.

Seine rechte Hand Ellen hat viel über die Entstehung der Whitsundays und das Riff erzählt.
Jeder der Lust hatte, durfte ihr beim Segelsetzen helfen.

Die Tour ist inklusive Verpflegung. Es gibt z.B. frisches Obst, Lunch, Nachmittagssnack mit Tee und Kaffee und Wasser für den ganzen Tag. Sogar Sonnencreme wird zur Verfügung gestellt. Die braucht man auch wirklich.
Obwohl wir uns regelmäßig eingecremt haben, haben wir einen ordentlichen Sonnenbrand bekommen.
Da waren wir aber bei weitem nicht die Einzigen. Ein Vorher-und Nachher-Foto von der Gruppe wäre sicher lustig gewesen, da jeder knallrot das Boot verlassen hat. 9 Stunden unter der austrischen Sonne sind halt echt nicht ohne!

 

 

Nach ca. 3 Stunden segeln sind wir bei Whitsunday Island angekommen.
Für Tanja war das eine gewisse Erleichterung. Sie hat sich nach einer Pause von dem Auf und Ab der Wellen gesehnt.

Nachdem uns unser kleines Beiboot zur Insel gebracht hat, sind wir ca. 15 Minuten bergauf zum Aussichtspunkt gelaufen. Von dort aus haben wir den Whitehaven Beach das erste Mal gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Aussicht hat uns fast umgehauen. Ein absoluter Postkarten-Strand!
Die Farben sind so intensiv wie man sie auf Bildern sieht, das ist beinahe unvorstellbar.
Der Strand ist wirklich schneeweiss und das Meer schimmert von hell-türkis bis dunkelblau. Zusammen mit dem satten Grün der Mangrovenwälder ist das Farbenspiel komplett.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Kamera ist beinahe heiss gelaufen und das lag nicht an den 33° Grad, die es an dem Tag hatte. Die Bilder sprechen wohl für sich.

 

Nachdem wir uns beim Aussichtspunkt die Finger wund-geknipst haben, sind wir runter an den Strand gegangen.
Der Sand ist so weiss, dass uns die Reflektion selbst mit Sonnenbrille stark geblendet hat.

Ein absoluter Traumstrand und einer der schönsten Strände, die wir bisher gesehen haben.
Wir wollten gar nicht mehr gehen und waren fast etwas traurig, als uns das Providence-Team für den Rückweg zusammengetrommelt hat.

 

 

Auf dem Rückweg nach Airlie haben wir noch einen Stopp zum Schnorcheln eingelegt und sind dann wegen des guten Windes zügig zurück gesegelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit:

Der Whitehaven Beach ist ein Traumstrand wie man ihn von Postkarten kennt.
Kein Bildbearbeitungsprogramm kann die natürlich intensiven Farben toppen, die dort auf einen einwirken.
Jeder, der die Ostküste besucht, sollte einen Ausflug zum Whitehaven Beach machen, um den Strand mit eigenen Augen zu sehen.

Die atemberaubende Kulisse, ca. 250 Fotos und ein ordentlicher Sonnenbrand haben den Tag geprägt.
Wir hatten viel Spass bei dem Segeltörn mit Providence V und würden die Tour bei diesem Veranstalter jederzeit wieder buchen!