Miley Cyrus spricht Klartext


Promiment Die jüngsten „Schweinereien“ aus dem Hause Cyrus dienen einem guten Zweck

Die einstige Hannah Montana erweist sich seit geraumer Zeit als Enfant Terrible der amerikanischen Pop-Szene. Aus dem süssen Fratz wurde eine Sex-Bombe – mit durchaus emanzipatorischen Zügen.

Doch wo ein Justin Bieber durch sinnlos schlechtes Benehmen angehimmelt wird, fällt Miley Cyrus schnell in die Kategorie „Schlampe“ - wohl deswegen, weil sie eine junge Frau ist, die tut war ihr gefällt.

Ihr selbst mögen die negativen Stimmen nichts anhaben. Sie streckt nach wie vor die Zunge raus, zeigt ihre Brüste und scheut sich nicht, auch mal einen Joint auf der Bühne zu rauchen. Nun überraschte der vermeintlich gefallene Kinderstar mit einem ambitionierten Projekt: Miley Cyrus gründete die Stiftung „Happy Hippie Foundation“.

Diese nimmt sich obdachlosen LGBT-Jugendlichen an, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität von den Eltern verstossen wurden. Die Sängerin weiss, dass in den Staaten 40 Prozent der bis zu 1,6 Millionen jungen Obdachlosen in den USA schwul, lesbisch, bi- oder transsexuell seien - und zitiert damit eine Studie aus dem Jahr 2006.

Um ihrem Projekt sowohl einem weiteren persönlichen Anliegen - dem Tierschutz - eine Plattform zu geben, posiert Miley Cyrus auf dem jüngsten Cover der „Paper“-Magazins – nackt und mit ihrem Hausschwein, dass den Namen Bubba Sue trägt.

Im dazugehörigen Interview spricht die Pop-Sirene auch Klartext über ihre sexuelle Orientierung. Sie sei „schon länger“ bisexuell, habe aber auch ebenso lange mit ihrer sexuellen Identität gehadert. Insbesondere das Coming-out bei der religiösen Mutter machte ihr zu schaffen.

Sie erinnere sich daran, wie sie ihr erzählt habe, dass sie Frauen bewundere: „Meine Mutter fragte mich, was ich damit meine und ich habe geantwortet, dass ich Frauen so liebe wie Jungs auch. Es war sehr schwer für sie, das zu verstehen“. Schussendlich konnte Miley Cyrus aber auf die bedingungslose Lieber ihrer Mutter zählen.