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Schwule Pfadfinder sind erlaubt


Szene In den Staaten werden Schwule nun nicht mehr von den Pfadfindern ausgeschlossen

Ein weiterer Durchbruch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Das seit langem bestehende Verbot wurde abgeschafft.

Die US-Pfadfinder, bekannt als Boy Scouts of America (BSA), haben eine lange Tradition in den Staaten. Die Organisation verfügt über rund 2,5 Millionen Mitglieder und etwa eine Million erwachsene Freiwillige. Kirchliche Gruppen, die meisten davon Mormonen, betreiben fast 70 Prozent der Abteilungen. Es verwunderte daher nicht, dass offen lebende Homosexuelle in der Gemeinschaft nicht willkommen waren.

Das hat sich nun geändert: Ein 80-köpfiges Führungsgremium der Pfadfinder-Organisation hat nun mit einer Mehrheit von 78 Prozent entschieden, das ab sofort auch schwule Gruppenführer erlaubt sind.

Die Aufhebung des Verbotes gilt allerdings nur allgemein. Während seit 2014 junge Schwule als Mitglieder immer erlaubt sind, dürfen einzelne Abteilungen der Boy Scouts weiterhin aus religiösen Gründen einen schwulen Teamleiter ablehnen. Eine Klausel, die von der Human Rights Campaign (HRC) kritisiert wird.