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«Club»: Transgender


TV Wie sieht die Situation für Transpersonen in der Schweiz aus?

In breiten Bevölkerungskreisen werden die Anliegen von Transpersonen mit vermeintlicher Toleranz begegnet. Jedoch gibt es offene und versteckte Widerstände.

Wer seine Geschlechtsanpassung im Pass vermerkt haben will, muss sich als psychisch krank diagnostizieren lassen. Dies ist nur eine der Hürden, welche auf Menschen wartet, deren gefühltes Geschlecht ein anderes ist, als das biologische. Was macht es so schwer vom klassischen Geschlechterverständnis wegzukommen? Im erzkonservativen Polen sitzt eine Transfrau im Parlament. Die amerikanische Armee denkt laut darüber nach, Transmenschen zu akzeptieren. Seit Anfang Jahr können die Nutzer von Facebook frei entscheiden, welches ihr bevorzugtes Geschlecht ist.

In der Schweiz verlangen die allermeisten Gerichte für die amtlichen Änderungen den Beleg einer Fortpflanzungsunfähigkeit. Machen diese Hürden in der schweizerischen Rechtspraxis Sinn? Was bedeutet eine Geschlechtsangleichung physisch und psychisch? Wie ist das, wenn eine Freundin, der eigene Mann oder das Kind das Geschlecht der eigenen Vorstellung angleichen möchte? Und wie selbstbestimmt ist man in der Wahl des Geschlechts wirklich?

Karin Frei moderiert die Sendung am Dienstag, 11. August, 22.20 Uhr

Quelle: SRF